Auf diese Frage gibt es zwei Antworten: eine lange, ausführliche, genaue, die alles enthält, was man irgendwie wissen muss - und eine kurze, einfache. Zuerst die Kurze: Es ist Magie! Denn auch wenn man alle technischen Aspekte kennt und weiß, was man sieht (oder auch nicht sieht), kann man sich dem Zauber einer bühnenreifen Vorstellung nur schwer entziehen. Regie und Zusammenstellung 2004: Klaus Hoffmann Darsteller: Sabrina Behrens, Johanna Eberle, Dorothee Heumann, Frieda Mayer, Rainer Neuber, Marika Nitscher, Anne Bogatz, Xenia Lauterbach, Susanne Lauterbach, Johannes Schoierer, Christa Schmidt, Stephan Schmidt, Robert Smazinka, Sandra Wolf, Thomas Kiergassner Helfer und vielen Dank: Klaus Hoffmann, Rainer Neuber, Elisabeth Hoffmann, Helmut Hoffmann, Marika Nitscher, Robert Smazinka, Stephan Schmidt Aber hier nun die lange Antwort auf die ursprüngliche Frage: Der Trick des "Schwarzen Kabinetts" ist uralt, die Theaterform jedoch recht jung und selten. Es wird keine Sprache benutzt, dafür aber ausgesuchte begleitende Musik und wenige Requisiten. Auf einer schwarzen Bühne (im Fachjargon "Black Box" genannt), agieren schwarz gekleidete Schauspieler. Sie sind unsichtbar, denn schwarz auf schwarz verschwindet. Man sieht nur nur vom Schwarzlicht (UV-Licht) angestrahlte, neonfarbige Gegenstände und Personen. Mit dieser Technik lassen sich mit einfachsten Mitteln verblüffende Effekte erzielen, die auf das ungeübte Auge wie nichts geringeres als Zauberei wirken! Alles, was die Schauspieler in die Hand nehmen, bekommt eigenes Leben. Weiße Handschuhe tauchen aus dem Nichts auf, Stäbe kreisen, bunte Kugeln schweben, Tücher flattern alleine durch die Luft, Füße gehen die Wände hoch. In der "Black Box" lässt sich mit Phantasie und Tricks eine zauberhafte Welt voller Illusionen herstellen, die Spieler und Zuschauer in ihren Bann zieht und begeistert. Was ist denn Schwarzes Theater? Hierzu meinte ein Zuschauer: "Es ist wie ein wunderschöner Traum! Denn selbst wenn man alle technischen Aspekte kennt  und weiß,  was man sieht (oder auch nicht sieht), kann man sich dem Zauber einer Vorstellung nur schwer entziehen."
Die Geschichten: Am Bahnhof - wir kommen an / Stäbe, Hände, Kugeln - zuerst ein Experiment Marsch - auch mal heftig und schnell / Toni und Maria - a never ending story Tanzende Noten - Musik mal anders  / Marathon - Sport ist ... Magischer Jongleur - glaub' Deinen Augen nicht  / Zauberkoch - wir kochen Spaghetti Magische Krabbe - Meeresbewohner unter sich / Clown - allein und glücklich