Wie werde ich Mitglied? In den Verein wird jede geschäftsfähige und volljährige Person aufgenommen. Bei Minderjährigen unter 18 Jahren ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreter notwendig. Mitgliedsantrag und Satzung zum Herunterladen.     Mitmachen kann jeder! Ob aktiv auf oder aktiv hinter der Bühne, Aufgaben gibt es bei einer Produktion genug zu tun. Weiterbildung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Deshalb besuchen wir regelmäßig Lehrgänge für Amateurtheater beim VBAT oder bei der Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater Franken e.V. Spieler Die Rollenverteilung erfolgt durch den Spielleiter unter Berücksichtigung der persönlichen Eignung. Regieassistenz Die Regieassistenz hat die Aufgabe der Qualitätssicherung und sorgt dafür, dass sich in fertig inszenierten Szenen keine Fehler und Unsauberkeiten einschleichen. Sie ist bei jeder Probe und bei jeder Aufführung dabei. Spricht ein Schauspieler zu laut, zu leise, zu schnell, kommt ein Toneinsatz zu spät, stimmen die Lichtwechsel nicht, dann greift die Regieassistenz zu Stift und Zettel. Alles was ihr auffällt bespricht sie nach der Aufführung mit dem Regisseur und gibt dessen Anweisungen an die verantwortlichen Stellen, sprich Inspizient, Requisiteur, Techniker, etc. weiter. Außerdem ist sie Ansprechpartner für die tausend kleinen Wehwehchen die im Laufe einer Inszenierung auftreten und versucht diese Sachen vom Regisseur fernzuhalten. Nach der Premiere übernimmt die Assistenz die Abendaufsicht bei den folgenden Vorstellungen, da hier ein Fremdregisseur nicht mehr anwesend ist. Inspizienz Sie ist für den reibungslosen Ablauf des Stückes verantwortlich und sorgt dafür, dass Schauspieler rechtzeitig zu Ihrem Auftritt kommen. Sie ist die zentrale Schaltstelle an der alle Fäden zusammenlaufen und Abläufe synchronisiert werden. Ohne Sie leuchtet kein Licht und öffnet sich kein Vorhang.  Souffleuse/Souffleur Die Souffleuse/der Souffleur (von franz. souffler „flüstern, hauchen“) hilft schon bei den Proben über „Hänger“ (vergessener Text) hinweg und entwickelt dabei ein Gespür ob es sich um eine Kunstpause handelt oder nicht. Idealerweise wird nur bei einem “Hänger” souffliert. Hier ist genauso hohe Konzentration wie bei den Spielerinnen und Spielern gefordert. Kulissenbau Da das Bühnenbild oft erst kurz vor der Premiere real zur Verfügung steht, wird auf Grundlage einer grafischen Darstellung auf der Bühne einstudiert und geprobt. Bestenfalls wird ein Modell gebaut. Die richtigen Kulissenteile werden als eine Art Bausatz gebaut, damit sie schnell auf- und abgebaut und einfach transportiert werden können. Christian, Thomas und Klaus beim Bau der dreiseitgen, drehbaren Kulissenteile für die Witwendramen. Kostüme und Requisiten Wer Lust zum Schneidern von Kostümen oder Kostümergänzungen hat; bei uns gibt es dazu die Gelegenheit. Warum? Private Kleidung setzt man möglichst nicht ein, weil die Distanz zwischen der Privatperson und der Rolle darunter leidet. Auch wer Lust hat, Kleinmöbel oder andere Requisitien anzufertigen, wie z.B. Bilder, Vorhänge oder was auch immer an Accessoires oder Zubehör angefertigt werden muss, kann sich bei uns einbringen. Maske Zwei Stunden vor der Aufführung geht es in die Maske. Jeder Schauspieler wird entsprechend seiner Rolle geschminkt und frisiert; da kann man dann schon mal einige Jahre jünger oder deutlich älter aussehen. Die Gesichtszüge sind sehr betont geschminkt, damit Freude und Trauer auch bei der großen Entfernung zur Bühne gut zur Geltung kommen. Aber auch während des Stückes wird geschminkt. Wer gerade noch mit nassen Haaren in der Badewanne sitzt, kann in der übernächsten Szene mit guter Frisur im Restaurant sitzen. Eine echte Herausforderung. Ton- und Beleuchtungstechnik Während bei großen Bühnen das Telefonklingeln aus Monitorboxen eingespielt wird ist das Telefon bei uns auf der Bühne voll funktionsfähig und klingelt noch live. Das gleiche gilt für die Türglocke. Aber ganz ohne Tontechnik geht es nicht. Das Einspielen der aktuellen Nachrichten oder von Kirchturmglocken bis hin zum Verkehrsunfall verlangt ein absolut genaues Zeitgefühl. Die richtig harte Arbeit ist bei der Aufführung allerdings bereits Vergangenheit. Bereits während der Probenzeit wurde jedes Geräusch zehntelsekundengenau geschnitten und digital überarbeitet. Große Bühnen haben oft 100 und mehr Scheinwerfer. Bei kleinen Bühnen ist viel Kreativität und Können erforderlich, um auch mit übersichtlichen 12 Scheinwerfen eine Stimmung auf die Bühne zu zaubern. Die Hauptarbeit liegt in den Abenden und am Nachmittag vor der Premiere, denn erst dann steht das Bühnenbild zum ersten Mal und Scheinwerfer können aufgebaut und Stimmungswechsel programmiert werden. Einlasskontrolle Zu jeder Vorstellung werden 2 Personen gebraucht, die am Eingang Karten kontrollieren und den Zuschauern Infos geben. Canapé und Co. Eine  Premierenfeier mit Pizza ist unvorstellbar. Eine Premiere ohne Feier auch. Wer sorgt für leckere Häppchen oder Brezen? Wer kümmert sich um die Getränke? Wer dekoriert die Feier? Wer überreicht Premierengeschenke oder hilft dabei (und kommt so auch auf die Bühne). Fragen über Fragen, die sich bei jeder Premiere wieder aufs neue stellen; ganz automatisch, denn einfach so auseinander gehen? Nein! Also: Wer sich angesprochen fühlt, wer schon immer gerne Feste kulinarisch gestaltet hat oder es ausprobieren will, ist hier genau richtig. Es müssen keine ausgefallenen kulinarischen Ideen - ein paar Butterbrote sollen es aber auch nicht sein. Weniger ist oft mehr! Helfer sind jederzeit willkommen.