Papst Albert IV & Kardinal     Papamobil                    Maskierte Jugendliche       Jugendliches Paar             Begrüßungsgruppe               Pfeifendurla Impressionen vom Erntedank-Festzug 2012 Traditionsgemäß stellt der am "Bauernsonntag" (Erntedanksonntag) stattfindende Erntedankfestzug den Höhepunkt der Fürther Kirchweih dar. Freude und Dankbarkeit über die diesjährige Ernte drückt der Festzug aus - ein alter und schöner Brauch. Der Festzug hat seinen Ursprung in den Jahren 1815 bis 1817. Andauernde Missernten führten immer wieder zu Hungersnöten. Hinzu kam, dass 1815 Naturkatastrophen und marodierende Truppen aus den Kriegen gegen Napoleon der Region um Fürth hart zusetzten. 1816 dauerte die Frost- periode bis weit ins Frühjahr hinein und lange, schwere Gewitter mit Hagelschauern verdarben die Frucht auf den Feldern. So konnte kaum etwas wachsen und reifen und ab November wurde es wieder sehr kalt. Die Bauern ernteten sehr wenig Essbares, Hunger und Seuchen breiteten sich in Mittelfranken aus. Endlich dann im Sommer 1817 wuchs wie durch ein Wunder aus dem nur spärlich vorhandenen Saatgut eine reiche Ernte heran und die Fürther Bevölkerung konnte nach sehr entbehrungsreichen Jahren wieder aufatmen. Spontan feierten die Fürtherinnen und Fürther dieses freudige Ereignis mit einem Erntedankfestzug. Ein reich geschmückter, hoch aufgeladener Erntewagen zog zur Kirchweih durch die Stadt und alle, die ihn begleiteten, waren glücklich. Sie trugen Festtagskleidung und ihren Gesichtern war die Freude über die reiche Ernte anzusehen. Der Erntedankfestzug war also kein von langer Hand geplanter Festakt, sondern ein spontaner Ausdruck der Freude. Diese Freude ist bis heute erhalten geblieben und strahlt noch immer auf die Kirchweih und ihren Festzug aus. Zugweg: Herrnstraße - Schwabacher Str. - Maxstraße - Friedrichstraße - Rudolf-Breitscheid-Str. - Schwabacher Str. - Kohlenmarkt - Brandenburger Str. Königstraße - Ufer-/Weiherstraße Der Erntedankfestzug in Zahlen (Stand 2007): über 3500 Mitwirkende aus 105 Gruppen und Vereinen mit 41 Festwagen, 26 Kapellen und Spielmannszüge. Seit 1952 Jahren stellen wir die Begrüßungsgruppe