Komödie von Sir Peter Ustinov - Inszenierung - 2008: Klaus Hoffmann Berethoven: Klaus Lumpp, Stephan, Muskkritiker: Gert Hessing, Jessica, seine Frau: Johanna Eberle, Pascal, ihr Sohn: Thomas Kiergassner, Priester: Klaus Hoffmann, Irmgard, Au Pair-Mädchen: Sandra Wolf, Dr. Jagger: Stephan Schmidt, Gräfin Gulietta Guicardi: Susanne Lauterbach, Graf Gallenberg: Johannes Schoierer Regieass.: Johannes Schoierer, Souffleuse: Dorothee Heumann, Technik: Robert Smazinka, Stefan Wanninger, Andreas Obermayer Helfer und vielen Dank: Elisabeth Hoffmann, Isabella Hoffmann Rainer Neuber Jede Familie hat ihre ganz persönlichen und alltäglichen Probleme. Der Sohn, 22 Jahre alt, hat gerade die Uraufführung seiner 4. Symphonie hinter sich gebracht. Leider sehr zum Leidwesen seines Vaters, ein anerkannter Musikkritiker. Dieser empfindet die Werke seines Sohnes als oberflächig, zahlreich und leichtgewichtig. Immer wieder wird der Filius von seiner Mutter Jessica unterstützt die unbeirrlich an sein Talent glaubt. In diesen Trott hinein erscheint Beethoven, taub, sonst aber erstaunlich lebendig. Klar, das dies von allen Beteiligten als äußerst befremdlich wahrgenommen wird und Irritationen auslöst. Schnell ist man sich einig, daß gegen seine Schwerhörigkeit in heutiger Zeit etwas unternommen werden kann und so wird Beethoven vom Ohrenarzt der Familie mit einem Hörgerät ausgestattet. Der hohe Gast ist es nicht gewohnt nun auch den Dialogen folgen zu können, auf die Gefühle seiner Mitmenschen nimmt er keinerlei Rücksicht. Doch seltsamerweise bewirkt er gerade dadurch positive Veränderungen. Man hört sich wieder richtig zu, spricht miteinander und ist offensichtlich doch noch zu mancher Veränderung fähig. Als der Gast seinen Besuch beendet, hat er das Leben der Familie nachhältig verändert. Vorschaubild klicken zum Vergrößern Vorschaubild klicken zum Vergrößern